Weihnachtsmarkt 2018

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Organisatoren und Besucher des Weihnachtsmarktes trotzten in Hofstetten dem vorausgesagten schlechten Wetter mit Regen und Sturmböen. Die Helfer der Heimat- und Naturfreunde e. V. verlegten kurzerhand einige Verkaufsstände in die Engerling-Scheune, um der Nässe von oben zu entgehen. Am Abend hielt Petrus dann doch seine schützende Hand über die Hofstettener und verschonte sie weitgehend vor Niederschlägen. So genossen dann auch zahlreiche Besucher die weihnachtliche Stimmung.
Am Nachmittag stand allerdings mit dem „LaCarrera Nikolauslauf“ erst noch ein sportliches Event auf dem Programm. Bei diesem Wettbewerb sollte vor allem der Spaßfaktor für Hobbyläufer nicht zu kurz kommen. Die Streckenlänge von zwei Runden je 2,7 km war leicht zu bewältigen und als Nikoläuse maskierte Sportler erhielten einen kleinen Vorsprung. Diesen Vorteil nutzten viele Teilnehmer und waren nicht nur als Weihnachtsmann oder Christkind verkleidet, sondern führten zum Teil auch noch allerlei weihnachtlichen Zierrat mit sich. Die Einnahmen aus den Startgebühren kommen auch in diesem Jahr wieder der Aktion „Jeder Bürger einen Euro“ des Landkreises Roth zugute.
Mit Einbruch der Dämmerung wanderten die Besucher des Weihnachtsmarktes in den nahegelegenen Wald, um dort mit einigen Liedern den Nikolaus zu rufen und mit ihm die Waldweihnacht zu feiern. Die von Maria Seitz geleitete Kindergruppe bot ein Weihnachtsspiel mit musikalischer Umrahmung durch die Hofstettener Flötenkinder. Begeistert brachten die kleinen Musikanten Lieder wie „Der Weihnachtsstern leuchtet hell“, „Sei gegrüßt, lieber Nikolaus“ und „Die Weihnachtsbäckerei“ zum Vortrag. Kaum waren die letzten Töne verklungen, ließ sich aus der Dunkelheit auch schon ein dumpfes Brummgeräusch vernehmen. Kurz danach traf der festlich gewandete Nikolaus mit seinem finsteren Begleiter Knecht Ruprecht auf einem Motorradgespann in Hofstetten ein. Der Mann mit einem prächtigen weißen Rauschebart öffnete sein goldenes Buch und richtete einige ernste Worte an die mit großen Augen lauschenden Kinder. Besonders respektvoll beäugten die Kleinen den zotteligen Knecht Ruprecht. Spätestens als die ersten Päckchen mit Süßigkeiten verteilt werden, lachten auch die zuerst etwas ängstlichen Kinder den Nikolaus und seinen Helfer an. Kurz danach starteten der heilige Mann und sein Begleiter wieder das Gespann und verschwanden laut knatternd im dunklen Wald. Den Rückweg zum Dorfplatz weisen der hübsch geschmückte und beleuchtete Christbaum und der Geruch von gegrillten Bratwürsten.
Am Abend fand dann das Adventskonzert in der Kirche Mariä Verkündigung statt. Der Singkreis Hofstetten und die Gruppe Kibali aus Liebenstadt unterhielten bestens mit ihren weihnachtlichen Liedern. Die feierlichen Klänge und der stimmungsvoll beleuchtete Innenraum der Kirche versetzten die vielen Zuhörer schnell in eine vorweihnachtliche Stimmung.Am Dorfplatz bildeten sich inzwischen lange Reihen vor den Verkaufsständen. Das Angebot an Gaumenfreuden hielt für jeden Geschmack etwas bereit. Wer auf der Suche nach netten Geschenkideen war, wurde ebenfalls nicht enttäuscht. Liebevoll gebastelte und selbstgestrickte Weihnachtsartikel oder hausgemachte Spezialitäten warteten auf ihre Käufer. Zu späterer Stunde füllte sich der Markt mit zahlreichen jugendlichen Besuchern, von denen der ein oder andere zu rockiger (Weihnachts-) Musik das Tanzbein schwang, um der Kälte zu trotzen. Bei einem Plausch am wärmenden Feuerkorb und mit dem letzten ergatterten Heißgetränk in der Hand klang der kleine, beschauliche Weihnachtsmarkt aus.  

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Blumenschmuckwettbewerb 2018

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Die Preisträger des vom Obst- und Gartenbauverein Hofstetten ausgerichteten Blumenschmuckwettbewerbs waren in das Feuerwehrhaus eingeladen, um von Bürgermeister Markus Mahl ihre Preise entgegen zu nehmen. Die Juroren der Gartenfreunde hatten die Anwesen in dem Hilpoltsteiner Ortsteil besucht und bewertet. Alle Anwesenden wurden für ihre Bemühungen um eine Verschönerung des Ortsbildes mit einem attraktiven Sachpreis belohnt. In seinem Grußwort bedankte sich Bürgermeister Mahl bei den Organisatoren für die Ausrichtung des Wettbewerbs und auch bei den Hofstettener Bürgern für die Pflege und attraktive Ausgestaltung ihrer Hausgärten. Albert Hackner, der 1. Vorstand des OGV, gab die Platzierungen bekannt: Platz eins bis zehn gingen in diesem Jahr an das Anwesen Bär Reinhard, den von den Hofstettener Gartlern selbst gepflegte Bauerngarten in der Ortsmitte, Bittner Hans, Engerling Heidi, Felber Hans, Harrer Hans, König Lydia, Pfeifer Roland, Trost Angela und Arndt Inge. Anschließend blickte Hackner kurz auf die Aktivitäten im bisherigen Jahresverlauf zurück und gab auch die Gründung einer Kindergruppe im Obst- und Gartenbauverein bekannt. Interessenten können sich telefonisch unter 09174 3117 oder per E-Mail ogv@hofstetten-aktuell.de melden.
Im Rahmen der Veranstaltung referierte die Heilpraktikerin und gelernte Krankenschwester Hannelore Reindl aus Berching zum Thema „Gesundheit in unseren Händen“. So ließen sich zum Beispiel Schmerzen, Hustenreiz oder Übelkeit bei Reisekrankheit per Finger-Yoga lindern. Reindl schaffte es, die Anwesenden zum begeisterten Mitmachen der Übungen zu animieren und sorgte so für eine gelöste Stimmung zum Ausklang des Abends.

Wettbewerb „Streuobstvielfalt – Beiß rein!“

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Unter dem Motto „Streuobstvielfalt – Beiß rein!“ nahm der Obst- und Gartenbauverein Hofstetten an dem vom Bayr. Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V. ausgeschriebenen Kinder- und Jugendwettbewerb teil. Unter der Anleitung von Vorstand Albert Hackner und weiteren Mitgliedern der Hofstettener Gartenfreunde kamen ein Dutzend Kinder zu den vereinseigenen Streuobstwiesen am Gredl-Radweg, um die reifen Äpfel zu ernten. Die kleinen Helfer erwiesen sich als äußerst eifrig und ausdauernd, denn die Erwachsenen hatte Mühe durch das kräftige Schütteln der Bäume die nötige Menge an Obst auf den Boden zu bringen. Nachdem insgesamt 11 Zentner Äpfel aufgelesen waren, stärkte sich das junge Team bei einer deftigen Brotzeit. Bereits am nächsten Tag wurden drei Zentner der geernteten und zwischenzeitlich in Säcken gelagerten Äpfel auf mehrere Bollerwagen verladen und zur Mosterei nach Hilpoltstein gezogen. Hier konnten die Kinder beobachten, welche Arbeitsschritte nötig sind, bis der fertige Apfelmost in die Flasche abgefüllt werden kann. Der frisch gepresste Saft wurde anschließend gleich verkostet und mundete den Teilnehmern hervorragend. Als Dank für die Hilfe konnte jeder der kleinen Helfer noch 5 Liter Apfelmost mit nach Hause nehmen.
Die Ergebnisse der Aktionen aller teilnehmenden Ortsverbände wird nun auf Landesebene ausgewertet und prämiert. Zu den Bewertungskriterien gehören unter anderem die Anzahl beteiligter Kinder oder Jugendlicher, die Menge der gesammelten Äpfel und die Saftausbeute.